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. . . bei einem Blick in den Bericht der Vorsitzenden Annemie Kammans-Feldberg in der 14. Mitgliederversammlung am 28. Februar 2018:

Wir haben wie in jedem Jahr auch 2017 wieder einige interessante Veranstaltungen in Angriff genommen. Dazu ein kleiner Überblick über unsere Tätigkeiten, die wir in unseren turnusmäßigen Vorstandssitzungen diskutieren und festlegen.

Seit Jahren veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem über die Grenzen Mönchengladbachs hinaus bekannten Schlagzeuger André Spajic 3 Jazzkonzerte. 2017 fanden die beiden ersten am 10.03.2017 - ein sogenanntes „Blind Date" mit Treffen diverser Musiker, die noch nie in dieser Zusammensetzung miteinander gespielt hatten - und am 19.05.2017 das nächste mit dem bekannten „Ellington Trio" statt, diese beiden Konzerte wurden zusammen mit dem Stadtmarketing in den Musikfrühling der Stadt Wegberg übernommen. Beide Konzerte waren wie immer gut besucht. Das dritte und letzte Konzert am 29.09.2017, mit der wunderbaren Ausnahmesängerin „Mara Minjoli" und dem „Trio Indigo" war wie die beiden vorangehenden wieder ein großer Erfolg und kam beim sachkundigen Publikum hervorragend an.  Auch für dieses Jahr sind wieder drei Konzerte fest eingeplant.

Am 24.09.2017 wurden durch Herrn Pietsch 2 Schauspieler vom Niederrhein Theater Brüggen engagiert und führten für die Kinder das Märchen Hänsel und Gretel auf. Die geplanten 60 Eintrittskarten wurden bis auf 2 komplett verkauft und die anwesenden Kinder und Erwachsenen waren vom munteren und professionellen Spiel der Protagonisten hellauf begeistert.

Der 03.11.2017 fand wie bereits in den letzten Jahren auch wieder als musikalisch-literarischer Abend statt, mit dem Duo Wolfgang Wittmann und Robert Scholtes diesmal unter dem Motto „Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht". Hier nahmen 31 Besucher das Angebot gerne an.

Auch in diesem Jahr wurden zwei Künstler für einen satirischen, sogenannten „LiteraTierischen" Vortrag gebucht, der Auftritt findet am 19.10.2018 statt mit Texten u. a. von Wilhelm Busch, Kurt Tucholsky, und Christian Morgenstern .

Trotz der Bedenken, am 11.11.2017 unsere alljährliche Museumsfahrt durchzuführen - geplant war eine Fahrt zur Manet-Ausstellung im von-der-Heidt-Museum Wuppertal, wie immer organisiert durch Ulrike Koslowski -, war dieses Angebot erfolgreich. Sehr schnell kamen die gewünschten 40 Teilnehmer zusammen (maximal je 20 pro Führung). Nicht zuletzt wegen der von uns angebotenen konkurrenzlosen Teilnahmegebühr von €35,00 für Nichtmitglieder und €30,00 für Mitglieder war die Nachfrage sehr groß. Sie beinhaltete alle Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führungen.
Die Ausstellung und die beiden Führungen waren exorbitant und eine Museumsfahrt in diesem Jahr ist schon beschlossene Sache.

Zum Schluss noch kurz zu der beliebten Kunstoffensive, die seit Jahren im ehemaligen Kloster stattfindet. Die von der Projektgruppe „Kunstoffensive", der unsere Vereinsmitglieder Folkmar Pietsch und Franz Richter angehören und die zusammen mit Sachbearbeitern des Stadtmarketings sowie Wegberger Künstlern ausgearbeitet wurde, fand wie immer am letzten Wochenende im August im ehemaligen Kloster statt.  Diesmal war es bereits die 11. Auflage zu der wieder zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die sich beworben hatten und sorgfältig ausgesucht wurden, ihre Werke ausstellten.  Leider konnte die Eröffnung der Kunstoffensive nicht wie üblich durch Vertreter der Stadtverwaltung vorgenommen werden, da sich der Bürgermeister Herr Stock in Urlaub und die Vertretung Frau Karneth auf Geschäftsreise befanden.
Deshalb wurde die Eröffnung am Samstagmorgen durch die Fraktionsvorsitzende der CDU und Kreistagsabgeordnete Frau Petra Otten vorgenommen.

Frau Otten nahm die Eröffnung in einer launigen und lockeren Rede vorbildlich vor und der bekannte Künstler Johannes Donner führte uns anschließend in kleiner Abordnung auf einen ausführlichen Rundgang durch Garten und Gebäude und stellte uns die einzelnen Künstler persönlich vor. Es ergaben sich sehr interessante Gespräche mit den Künstlern und Frau Otten zeigte sich sehr interessiert an den ausgestellten Kunstobjekten. Auch die nach dem Wochenende erfolgte Resonanz der Besucher fiel wieder sehr positiv aus, und obwohl in dem Jahr weniger Interessierte kamen als in den vergangenen Jahren, waren die Künstler im allgemeinen mit dem Interesse an ihren Kunstwerken sehr zufrieden.

Leider war dies die letzte Kunstoffensive, denn bedauerlicherweise findet in diesem Jahr keine Ausstellung mehr statt. Da die Vorarbeiten sehr aufwendig und auch körperlich sehr anstrengend sind, kam man in der Projektgruppe überein, keine Kunstoffensive mehr zu veranstalten.
Zum Glück gibt es in diesem Jahr in der Atelier-Etage ein Jubiläum und die Künstler  haben sich hierzu ein besonderes Fest ausgedacht.

Zu erwähnen ist noch, dass auch im vergangenen Jahr die beliebten Nachtwanderungen mit dem Nachtwächter Karl Küppers vom Historischen Verein wie immer ein reges Interesse fanden und auch in diesem Jahr  zusammen mit dem Kulturring und dem Historischen Verein stattfinden werden. Ich konnte im letzten Jahr, als ich zufällig abends an der Mühle vorbeikam, beobachten, wie der historisch gekleidete „Nachtwächter" liebevoll vor seiner Führung die Kerzen in seiner Laterne und auf den Tischen anzündete bevor die Gäste kamen. Ein sehr schönes, heimeliges Bild, welches man nicht missen möchte.

In ihrem Bericht dankte Vorsitzende Annemie Kammans-Feldberg ihren Vorstandskolleginnen und -kollegen für das Engagement und ganz besonders den Mitgliedern, "denn ohne Ihre Spenden und Beiträge könnten wir unsere ehrenamtliche Tätigkeit mit allen Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger nicht ausüben."