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Bericht des Vorsitzenden zur 13. Mitgliederversammlung am 13. Februar 2017


Liebe Kulturring-Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

zur heutigen Mitgliederversammlung des Kulturrings Wegberg begrüße ich Sie ganz herzlich. Ich freue mich, dass Sie den Weg in die Wegberger Mühle gefunden haben. Ein besonderer Gruß gilt den neuen Mitgliedern, meinen Vorstandskolleginnen und
–kollegen Annemie Kammans-Feldberg, Ulrike Derichs, Ulrike Kotlowski, Franz Richter und Herbert Meyer sowie der Presse. Damit Sie sozusagen nicht auf dem Trockenen sitzen, sind Sie eingeladen, Ihren Durst zu stillen – Getränke stehen bereit. Ferner finden Sie zu Ihrer Information Mitgliederlisten und noch einige Exemplare des Sonderheftes zur 10. Kunst-Offensive sowie des Kultur- und Veranstaltungskalenders für das 1. Halbjahr 2017, die Sie eventuell für Bekannte oder Verwandte mitnehmen mögen.

Wie Sie der Einladung entnehmen können, handelt es sich heute um die 13. Mitgliederversammlung, das heißt: Der Kulturring hat in den vergangenen zwölf Jahren dem kulturellen Leben in unserer Stadt einen erfreulichen Schub gegeben. Dabei wird deutlich, dass es in Wegberg vor der Gründung 2004 viele Angebote nicht gegeben hat, die der Kulturring auf den Weg gebracht hat. Und daran haben Sie und der Vorstand mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden erheblichen Anteil – dafür gilt Ihnen ein herzliches Dankeschön. Auf die vielen Angebote in den zwölf Jahren möchte ich hier nicht näher eingehen – das habe ich in meinem Bericht zum „Zehnjährigen“ seinerzeit getan. Und viele von Ihnen haben selbst diese Angebote wahrgenommen.

Zunächst möchte ich auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicken. Seit der 12. Mitgliederversammlung am 22. Februar vorigen Jahres ist der Vorstand zu vier Sitzungen zusammengekommen – seit Gründung des Kulturrings traf sich der Vorstand somit zu insgesamt 56 Sitzungen. Dabei hat er sich mit einer Vielzahl von Aktivitäten und Planungen beschäftigt und zahlreiche Beschlüsse gefasst, die zumeist ein positives Ergebnis für die Kulturarbeit in Wegberg brachten. Insgesamt haben wir 15 sehr unterschiedliche Angebote ins Programm 2016 aufgenommen – das heißt, mehr als ein Angebot im Monat. Dies waren im Einzelnen:

Stadtführungen:: Der Kulturring führte gemeinsam mit dem Historischen Verein sieben Nachtwächter-Führungen durch, die sehr unterschiedlich frequentiert waren. Der Vorsitzende des Historischen Vereins, Karl Küppers, verstand es hervorragend, die Exkursionsteilnehmer mit Vergangenheit und Gegenwart von Wegberg vertraut zu machen. Danke für das Engagement, Karl.

Museumsbesuch: Im November boten wir eine Fahrt zur Sonderausstellung „Von Dürer bis van Gogh“ im Kölner Wallraf Richartz Museum an. Mit Blick auf Museumsfahrten in den vorausgegangenen Jahren war die Teilnahme von 26 Mitreisenden zwar vergleichsweise gering, doch die Teilnehmer waren ausnahmslos begeistert. In der Tat: Wer nicht mitgefahren ist, hat etwas verpasst. Auch möchte ich darauf hinweisen, dass der Preis von 35 Euro für Fahrt, Eintritt und sachkundige Führung im Vergleich mit ähnlichen Angeboten anderer Organisationen sehr günstig war. Für Mitglieder betrug der Preis übrigens 30 Euro. Ich erwähne das, weil Mitglieder bei den jährlichen Museumsfahrten stets einen etwas günstigeren Preis zahlen – sozusagen als kleines Dankeschön für ihren Beitrag bzw. Spenden. Das werden wir auch weiterhin so handhaben.

Kunst-Offensive: Der Kulturring ist mit Franz Richter und meiner Person vom Vorstand sowie unserem Mitglied Manfred Vits in der Projektgruppe „Kunst-Offensive“ vertreten. Die 10. Auflage dieser viel beachteten Kunstausstellung fand am Wochenende, 27. und 28. August, mit 34 Künstlerinnen und Künstlern in den Räumen und im Garten des ehemaligen Klosters statt. Neben dem Zelt entlang der rückwärtigen Klosterfront hatten wir wiederum ein weiteres Zelt in den Garten integriert, das durch einen Skulpturenweg praktisch mit dem anderen Zelt verbunden war. Die Besucher sowie die Künstler beurteilten die Ausstellung sehr positiv – vor allem auch wegen der gut funktionierenden Organisation, wie sie betonten. Unser Schirmherr Bürgermeister Michael Stock meinte in seiner Eröffnungsrede, diese Ausstellung sei aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Wegberg nicht mehr wegzudenken. Da es sich seit 2007 um die zehnte Auflage, also um ein kleines Jubiläum handelte, gab es auch ein paar Besonderheiten: Das musikalische Rahmenprogramm wurde erweitert, so dass neben dem „boundless-dixieland-quartet“ unter Leitung unseres Mitglieds Günther Dülpers auch der Gitarrist und Sänger Wolfgang Theuerzeit aus Erkelenz sowie die Harfenistin Marianne Cranston aus den Niederlanden auftraten und viel Beifall erhielten; ferner gaben wir als Bonbon eine umfangreiche Broschüre heraus, gestaltet von Franz Richter, in dem alle Künstlerinnen und Künstler, die sich seit 2007 an den jährlichen Kunst-Offensiven beteiligt haben, vorgestellt wurden – sicherlich ein interessantes Heft, das der Kunst in Wegberg einen gebührenden Rahmen gibt. Die Projektgruppe hatte in den Monaten zuvor in mehreren Sitzungen die Organisation vorbereitet, z. B. Briefe an Künstler verschickt, deren Arbeiten bewertet und ausgesucht, Plakate und Flyer entworfen, Pressekonferenz durchgeführt und vieles mehr sowie ab Freitagnachmittag und Samstagmorgen zusammen mit den Künstlern die Ausstellung aufgebaut und Sonntagabend wieder abgebaut. Das war schon eine Menge Arbeit. Ermöglicht wurde das Kunst-Wochenende neben den Teilnahmegebühren der Künstler und Künstlerinnen durch Geld- und Sachspenden der Kreissparkasse Heinsberg und Volksbank Erkelenz, der NEW, des Kreiswasserwerks und der Rheinischen Post. Die gesamte Organisation lag in den Händen der ehrenamtlichen Projektgruppe, die derzeit damit beschäftigt ist, auch in diesem Jahr eine Neuauflage der Kunst-Offensive zu organisieren. Dazu später mehr.

Jazzkonzerte: Zum sechsten Mal beteiligte sich der Kulturring im vergangenen Jahr am Wegberger Musikfrühling. Und zwar mit zwei Jazzkonzerten: am 18. März mit der Sängerin Mara Minjoli und dem Trio Indigo sowie am 20. Mai mit dem bekannten Gitarristen Joscho Stephan und dem blue motion trio. Ein drittes Jazzkonzert fand am 23. September mit Matthias Strucken und „The Milt Jackson Project“ statt. Wie wir im Vorstand mittlerweile häufig gehört haben, ist man allgemein positiv überrascht, dass der Kulturring in Wegberg derartige hochkarätige Jazzkonzerte anbietet, was vor allem auf die gute Zusammenarbeit mit dem Mönchengladbacher Drummer André Spajic zurückzuführen ist. Wir haben auch bei allen Konzerten stets zahlreiche auswärtige Besucher registriert. Die positive Resonanz hat uns im Vorstand motiviert, in diesem Jahr wieder drei Konzerte anzubieten.

Musikalisch-literarischer Abend: Nachdem wir 2014 und 2015 das Duo Wolfgang Wittmann/Robert Scholtes mit den Programmen „Heine hat den Blues“ sowie „Lob der Faulheit“ engagiert hatten, und beide Abende bei den Besuchern sehr gut angekommen waren, trat das Duo im November mit seinem Programm „Was macht der Mond, Herr C(laudius)?“ auf – ebenso positive Resonanz bei den Zuhörern.

Kabarett: Im vergangenen Jahr haben wir zwei Kabarett-Abende angeboten: Am 15. April war Hans Georgi mit „Der kleine Maschmeier“ zu Gast und am 3. Juni der Niederrhein-Kabarettist und Radio-Moderator Stefan Verhasselt.

Neben diesen Angeboten im Jahresprogramm 2016 haben wir noch andere Aufgaben erledigt:

Kultur- und Veranstaltungskalender: Ein wichtiges Vorhaben, wie dies in der Satzung steht, ist die Herausgabe eines Flyers, in dem für jeweils ein halbes Jahr die kulturellen Termine in Wegberg dargestellt werden. Für das erste Halbjahr 2016 wurde der Flyer völlig neu konzipiert. Die Idee für einen kombinierten Kalender, in dem nicht nur kulturelle Termine ausgewiesen werden, hatte unser Mitglied, Bürgermeister Michael Stock, bei einer Zusammenkunft mit Vereinsvertretern im Herbst 2015. Entstanden ist ein übersichtlicher Flyer, den unsere Mitglieder Ulrich Lambertz und Manfred Vits vom Stadtmarketing sowie ich zusammengestellt haben und von Franz Richter ansprechend gestaltet wurde. Nach dem selben Konzept entstand der Flyer für das zweite Halbjahr. Der Kalender wurde in einer Auflage von 2000 Exemplaren gedruckt und u. a. in Banken und Geschäften, im Bürgerservice des Rathauses, im Naturparkzentrum Wildenrath, hier in der Wegberger Mühle im Café Samocca und beim Heinsberger Tourist-Service verteilt. Somit gab es für die Bürger und Bürgerinnen ein umfangreiches Nachschlagewerk zum vielfältigen Angebot an kulturellen und sonstigen Veranstaltungen in der Stadt.

Öffentlichkeitsarbeit: In vielen Gesprächen weisen wir vom Vorstand auf den Kulturring hin. Auch war er auf der Homepage der Stadt sowie in der Presse gut platziert: Von Ankündigungen der zuvor beschriebenen Angebote bis zu größeren Berichten in der Lokalpresse, z. B. über die Mitgliederversammlung, die Kunst-Offensive, Jazzkonzerte, Kabarett-Abende. Erwähnen möchte ich auch, dass der Kulturring eine eigene Homepage hat. Unter www.kulturring-wegberg.de finden Sie in Text und Bildern u. a. Informationen über den Kulturring an sich und über Neuigkeiten – blicken Sie mal rein.

Aktivitäten auf euregionaler Ebene: Eine wichtige Beteiligung ist das 2014 vom Zweckverband Region Aachen ins Leben gerufene Projekt „Auf zur KUNST! ROUTEN in der Region Aachen“. Im vergangenen Jahr habe ich an den Arbeitssitzungen in Aachen zusammen mit den Vertretern von weiteren Projektpartnern aus der Region zwischen Eifel und Wegberg teilgenommen, wobei die zweite Auflage des Projekts, das vom Kulturministerium gefördert wird, auf den Weg gebracht wurde. In einer 38 Seiten umfassenden Broschüre wurden die Angebote in der Region dargestellt – darunter unsere „Kunst-Offensive“ im August, die ich in der Broschüre auf zwei Seiten mit Text und Fotos vorgestellt habe. Diese Broschüre erschien im März in einer Auflage von etwa 20.000 Exemplaren und wurde in der gesamten Region sowie in Maastricht verteilt.


Nach diesem Rückblick eine kurze Ausschau aus der Sicht des Vorstands – der jedoch für weitere Vorschläge dankbar ist:

Unsere regelmäßigen „Wanderungen mit dem Nachtwächter“ setzen wir gemeinsam mit Karl Küppers vom Historischen Verein im neuen Geschäftsjahr fort.

Aufgrund der sehr positiven Resonanz werden wir wieder drei Jazzkonzerte in der Wegberger Mühle anbieten – am 10. März und 19. Mai im Rahmen des Musikfrühlings sowie am 29. September.

Nach zwei Kabarett-Abenden im vergangenen Jahr werden wir in diesem Jahr kein Kabarett anbieten – zumal im Januar vom Stadtmarketing ein Kabarett-Abend organisiert wurde. Stattdessen haben wir einen Kindertheater-Nachmittag am Sonntag, 24. September, ins Programm genommen: Das Niederrhein-Theater aus Brüggen gastiert in der Wegberger Mühle mit „Hänsel und Gretel“.

Festgelegt ist auch die gemeinsam mit dem Stadtmarketing organisierte Kunst-Offensive am 26./27. August. Sie ist bereits die 11. Auflage (beim Versuch 2007 haben wir das kaum geahnt). Mit den Vorbereitungsarbeiten haben wir in der Projektgruppe am 30. Januar begonnen – zurzeit laufen die Bewerbungen, mit denen wir uns in der Projektgruppe in der nächsten Sitzung im April befassen.

An einem euregionalen Projekt beteiligen wir uns auch in diesem Jahr. So gibt es eine Neuauflage der Broschüre „Auf zur Kunst! Routen in der Region Aachen“, in der ich die 11. Kunst-Offensive vorstelle. Die erste Arbeitssitzung hat am 16. Januar in Aachen stattgefunden.

Und schließlich: Auch für das zweite Halbjahr 2017 gibt es einen Kultur- und Veranstaltungskalender. Hier noch eine Anmerkung zur Vorbereitung des Kalenders: Wenn Sie Termine kennen, teilen Sie diese bitte bis 15. Mai unserer Schriftführerin Ulrike Derichs im Rathaus mit - Telefon 02434-83512, Fax 02434-83888, e-mail: ulrike.derichs@stadt.wegberg.de

Im Anschluss an meinen Bericht tragen Schriftführerin Ulrike Derichs und Kassierer Franz Richter sowie die Kassenprüfer Uwe Feldberg und Wilhelm Plate ihre Berichte vor. Das erfreuliche Plus in der Kasse ist vor allem dem Erlös aus dem Kabarett mit Stefan Verhasselt und dem Umstand, dass wir für die Jazzkonzerte diesmal kein Klavier mieten mussten, zu verdanken – aber insbesondere darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Mitglieder mehr als den Jahresbeitrag von 12,00 Euro zahlen. Dafür und für Ihre Mitgliedsbeiträge möchte ich mich im Namen des Vorstands ganz herzlich bedanken. Damit unterstützen Sie das kulturelle Leben in Wegberg in lobenswerter Weise. Ein besonderer Dank gilt meinen Vorstandskolleginnen und –kollegen für das ehrenamtliche Engagement und die vielen Stunden, die der gesamte Vorstand im Laufe eines Jahres dafür opfert.

Soweit mein Bericht – ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Folkmar Pietsch


Neben den für 2017 bereits festgelegten Angeboten planen wir noch:

im Herbst einen weiteren musikalisch-literarischen Abend mit dem Duo Wittmann/Scholtes unter dem Titel „Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht“ - dabei geht es um die Verwandtschaft von Kochkunst und Dichtkunst.

Ebenso im Herbst planen wir eine besondere Museum-Besichtigungsfahrt ins Von der Heydt-Museum Wuppertal, wo von Oktober 2017 bis Februar 2018 eine außergewöhnliche Sonderausstellung über Edouard Manet stattfindet. Diese Schau zeigt eine umfassende Palette des künstlerischen Schaffens dieses französischen Impressionisten.

Liebe Mitglieder, wenn Sie noch Vorschläge haben, lassen Sie es uns wissen.