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. . . bei einem Blick in den Tätigkeitsbericht unseres Vorsitzenden Willy Meersmann in der 16. Mitgliederversammlung am 12. Februar 2020:

Liebe Mitglieder des Kulturrings,
sehr geehrte Damen und Herren,

Dies ist ein Bericht über die Tätigkeiten des Vorstands, in dem jeder seinen eigenen Schwerpunkt und eigene Aufgaben hat.

Seit der letzten Mitgliederversammlung im März 2019 fanden vier Vorstandssitzungen statt, in denen Ideen und Vorstellungen ausgetauscht und gemeinsam beschlossen wurden. So kam 2019 ein tolles, vielseitiges Programm zusammen, auf das ich einen kleinen Rückblick geben möchte. Wer allerdings regelmäßig unsere gut gepflegte Homepage besucht, wird auf dem Laufenden sein durch eigene Artikel und durch die gesammelte Presseschau.

So fanden 2019 drei Jazzkonzerte saisonübergreifend statt, die die musikalischen Höhepunkte des Jahres bildeten. Im Einzelnen waren es:

Am 8. März: Soleil Niklasson, die mit ihrem Temperament die Zuschauer von den Stuhlreihen hoch und zum Tanzen brachte.

Am 17. Mai: Rachel Montiel, die auch mit französischen Chansons das Publikum intensiv berührte.

Am 25. Oktober: Mara Minjoli und das Trio Indigo, die zum wiederholten Mal bei uns begeisterten.

Alle Konzerte waren restlos ausverkauft. Dies zeugt auch vom hohen Niveau der Künstler, das Beste an Jazz in der Umgebung. Besonderer Dank gebührt hier Frau Annemie Kammans-Feldberg, die zusammen mit Herrn Andrej Spajic jedes Konzert optimal vorbereitet.

Über die anderen Aktivitäten unseres Vereins möchte ich nun in chronologischer Reihenfolge berichten:

Am 25. April fuhren wir mit Fahrgemeinschaften zur Ausstellung des Kunstvereins für die Region Heinsberg zum Horster Hof nach Unterbruch. Hier führte uns Frau Trantenroth-Scholz, ehemalige Kunstlehrerin am hiesigen Gymnasium, kenntnisreich durch die Wechselausstellung mit dem Titel „Raumfalten“.

Am 22. Juni besuchte der Kulturring die Merbecker Pfarrkirche, die vor einigen Jahren zu ihrem 100jährigen Bestehen wunderschön renoviert worden ist. Herr Rademaker als engagiertes Mitglied der Pfarrgemeinde führte uns 16 Personen mit ansteckender Begeisterung durch die Kirche. Auch hier erschien auf unserer Homepage ein ausführlicher Bericht von Folkmar Pietsch, dem ich an dieser Stelle für die intensive Pflege einen besonderen Dank aussprechen möchte. Danke auch an Franz Richter, der zusammen mit Herrn Pietsch in intensiver Kleinarbeit den halbjährlichen Wegberger Kultur- und Veranstaltungskalender zusammenstellt und herausgibt.

Vom 20. bis zum 22. September veranstalteten wir unter dem Motto „ 3TageBuch“ die ersten Wegberger Literaturtage. Nach Idee und Planung einer kleinen Gruppe (Peter C.Schmidt, Ulrich Kirch, Willy Meersmann) stand die Wegberger Mühle drei Tage im Zeichen der Literatur: Am Freitag, 20. September, las Deutschlands umsatzstärkster Science-Fiction Autor Wolfgang Hohlbein aus seinem neuesten Buch und stand launisch bei allen Fragen aus dem Publikum Rede und Antwort. Am Samstagmorgen, 21. September, zeigte das Niederrhein-Theater Brüggen die Geschichte von „Herrn Bello und das blaue Wunder“ von Paul Maar für Kinder von 4 bis 8 Jahren. Am Samstagabend gab es „Das literarische Quartett in der Mühle“. Vor ca. 70 Zuschauern stritten unter der Moderation von Frau Inge Koch-Wittmann Wegberger Buchexperten über vier ausgesuchte Bücher. Und am Sonntag, 22. September, veranstalteten wir das „Literaturcafé der Siebenschreiber“. Bei Kaffee und Kuchen hörten wir neu konzipierte Geschichten zum Thema Kaffee. Insgesamt war das Projekt ein toller Erfolg, so dass es in diesem Jahr, wieder im September, die zweiten Wegberger Literaturtage geben soll. (Näheres später). Dank des großzügigen Sponsorings vom Kreiswasserwerk und der Kreissparkasse waren die Literaturtage auch finanziell gut abgesichert.

Am 9. November fuhren wir zum schon traditionellen Museumsbesuch, diesmal nach Köln ins Wallraf-Richartz-Museum. Ulrike Kotlowski, der ich an dieser Stelle auch besonders danken möchte, hatte in bewährter Manier die Ausstellung „Inside Rembrandt“ ausgesucht. Alle Mitfahrer waren von der sachkundigen Führung zu Rembrandts Werk begeistert.

Während des ganzen Jahres fanden auch wieder die Führungen durch Wegberg statt. Karl Küppers wanderte als „Nachtwächter“ unter unterschiedlichen Themenstellungen, z.B. „Wirtschaftskunde“, mit interessierten Fußgruppen durch Wegberg.

Eigentlich sollte dann am 22. November der musikalisch-literarische Abend mit dem Duo Wittmann-Scholtes das Jahr ausklingen lassen. Doch aus gesundheitlichen Gründen wurde der Auftritt zum Thema „Theodor Fontane - Ein weites Feld“ auf den 17. Januar 2020 verschoben. Vor ca. 70 Gästen wurde uns das Leben Fontanes, der Ende 2019 seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte, musikalisch und durch seine Werke vor Augen geführt.

So gelang uns als Kulturring Wegberg im Jahr 2019 ein vielfältiges, abwechslungsreiches Programm, auf das wir vom Vorstand des Vereins mit Recht stolz sind. Dabei wollen insgesamt auch viele Details in Organisation und Verwaltung erledigt werden und hier darf ich mich besonders bei unserer Schriftführerin Ulrike Derichs bedanken, insbesondere für ihre Arbeit als Ansprechpartnerin und Kontaktperson für alle. 

Festgelegt sind bereits die Veranstaltungen für das erste Halbjahr, wie Sie unserer Homepage sowie dem Kultur- und Veranstaltungskalender der Stadt entnehmen können. Deshalb hier der Stand der Planungen ab September 2020, insbesondere zu den Literaturtagen.

Sie sollen wieder unter der Überschrift „ 3TageBuch“ am 18. , 19. und 20. September 2020 in der Wegberger Mühle stattfinden und im Einzelnen wahrscheinlich folgende Bausteine enthalten:

Freitagabend , 18. September: Die bekannte Autorin und Moderatorin Christine Westermann liest und spricht über Literatur

Samstagmorgen, 19. September: „Der Räuber Hotzenplotz“, aufgeführt vom Niederrhein Theater Brüggen für Kinder von 4 bis 8 Jahren.

Samstagabend, 19. September: “Das literarische Quartett in der Mühle“, diesmal mit dem Schwerpunkt Kriminalromane.

Sonntagmorgen (-mittag), 20. September: „Literarisches Frühstück“ der Mühlenpoeten.

Sonntagnachmittag (-abend), 20. September: Autorenbörse mit heimischen Talenten.

Im November 2020 sind in Vorbereitung: das 3. Jazzkonzert des Jahres, diesmal mit dem Gitarristen Joscho Stephan, die Vorstellung seines neuen Buches durch Christian Macharski, alias Hastenraths Will, eine Museumsfahrt sowie einige Nachtwächterwanderungen.

Nachtrag: In der Mitgliederversammlung teilte Schriftführerin Ulrike Derichs mit, dass dem Kulturring zurzeit 96 Mitglieder angehören, darunter 15 auswärtige. Kassierer Franz Richter legte einen ausführlichen Kassenbericht vor, der verdeutlichte, dass die Programme auch in Zukunft finanziell gesichert sind. Die Kassenprüfer Wilhelm Plate und Uwe Feldberg bescheinigten eine nicht zu beanstandende Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstands, die auch einstimmig erfolgte. Die beiden Kassenprüfer wurden ebenso einstimmig wiedergewählt.