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Veranstaltungskalender 2019 -1.pdf
         

Ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen gibt es in Wegberg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019. Das ist dem neuen Kultur- und Veranstaltungskalender (siehe oben) zu entnehmen, den das Stadtmarketing zusammen mit dem Kulturring jetzt herausgegeben hat: ein übersichtlicher Flyer, den Ulrich Lambertz und Manfred Vits vom Stadtmarketing sowie Folkmar Pietsch vom Kulturring zusammengestellt und unser Kassierer und Grafik-Designer Franz Richter ansprechend gestaltet hat. Er listet die Veranstaltungen von Januar bis Juni 2019 in den unterschiedlichsten Bereichen auf: von Theater und Kabarett, Ausstellungen, Konzerten und Führungen bis zu Schützenfesten und Oldtimertreffen, Lesungen, Vorträgen, Mundartabende und sportlichen Ereignissen. Aber noch vieles mehr beinhaltet der neue Kultur- und Veranstaltungskalender, z. B. Informationen zu den Museen und zu den Internet-Adressen zahlreicher Vereine. Ein Blick hinein lohnt sich - in dem Kalender ist für jeden Geschmack etwas zu finden.

Der farbige Flyer liegt ab Anfang Januar in Banken, im Rathaus-Bürgerservice, im Samocca-Infopunkt der Wegberger Mühle sowie in zahlreichen Geschäften in Wegberg aus.  Der Kalender soll auch in Zukunft jeweils für ein Halbjahr erscheinen. Deshalb die Bitte an Vereine und Organisationen, ihre Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2019 bis zum 15. Mai 2019 mitzuteilen:
an Ulrike Derichs im Rathaus,
Telefon 02434-83512, Fax 02434-83888, e-mail: ulrike.derichs@stadt.wegberg.de  


Ein für den kommenden Herbst vorgesehenes besonderes Angebot im Jahresprogramm des Kulturrings wirft seine Schatten voraus: Der Wegberger Filialdirektor der Kreissparkasse Heinsberg, Ralf Link (r), überreichte unserem Vorsitzenden Willy Meersmann eine Spende aus dem KSK-Prämiensparen zur Unterstützung der erstmals geplanten Literaturtage vom 20. bis 22. September in der Wegberger Mühle.


Neben der Kreissparkasse unterstützt auch das Kreiswasserwerk dieses Vorhaben, das ein abwechslungsreiches Programm für große und kleine Literatur-Fans bieten wird. Darüber werden wir demnächst an dieser Stelle ausführlich berichten.

Ausblick:


Sonntag, 26. Mai. 18.00 Uhr, ab Wegberger Mühle
Wanderung mit Nachtwächter Karl Küppers

Sonntag, 23. Juni, 18.00 Uhr, ab Wegberger Mühle
Wanderung mit Nachtwächter Karl Küppers

Rückblick


Überrascht und erstaunt waren die Mitglieder und Gäste vom Kulturring, als sie die aktuelle Ausstellung „Raumfalte“ des Künstlers Simon Schubert beim Kunstverein Region Heinsberg im Horster Hof besuchten. Überrascht, weil hier weißes Papier zur beeindruckenden Kunst wird. Erstaunt, weil es dem Künstler gelingt, mit akribischem Falten dem weißen Papier die Illusion eines Raumes einzuhauchen – dem Betrachter wird das Gefühl vermittelt, durch eine Tür zu schreiten, eine geschwungene Treppe hinauf zu gehen, durch ein Fenster oder in einen Spiegel zu blicken. Simon Schubert schafft diese Illusion, indem er das Papier so faltet, manchmal zwei-, drei- oder vierfach, dass Licht und Schatten das weiße Papier außerordentlich plastisch erscheinen lässt.

Bei dem vom Kulturring-Vorsitzenden Willy Meersmann organisierten Ausstellungsbesuch gab Kunstpädagogin Ingrid Trantenroth-Scholz eine leicht verständliche Einführung in das Werk des Künstlers, das nicht nur mit seinen gefalteten weißen, wie Architektur wirkenden Papierarbeiten beeindruckt, sondern auch mit Pigment- und Grafitzeichnungen, die ebenfalls durch Licht und Schatten – je nach Blickwinkel – Illusionen erzeugen und irgendwie geheimnisvoll auf den Betrachter wirken. Eine außergewöhnliche Ausstellung, die auch Teil der Kunsttour im Kreis Heinsberg am Sonntag, 5. Mai, ist.




















                                                                           Foto: Hermann-Josef Heinen

Mit einem musikalischen Highlight startete der Kulturring seine Jazzkonzert-Reihe 2019: In der ausverkauften Wegberger Mühle war die US-amerikanische Jazzsängerin Soleil Niklasson, die mit ihrer wunderschönen und äußerst gefühlsstarken Stimme das Publikum begeisterte. Für einen eindrucksvollen Jazzabend sorgte auch das hervorragende Zusammenspiel mit dem "Blue Motion Trio" - Walfried Böcker (Kontrabass), Martin Sasse (Piano) und André Spajic (Schlagzeug).
S. auch Presseschau


"Eine Stunde Ruhe"  hieß die Komödie von Florian Zeller, mit der das Theaterprogramm der Stadt 2018/2019 abgeschlossen wurde. Es bot ab vergangenem Herbst vier Stücke mit meist bekannten Schauspielern. Das hat sich der Kultur-Fachbereich im Rathaus auch für das nächste Programm vorgenommen. Sobald Stücke und Mitwirkende bekannt sind, werden sie hier auf der Homepage vom Kulturring veröffentlicht.

Die Eintrittspreise dürften wie in der Saison 2018/2019 betragen:

 RangAbopreis     regulär     ermäßigt      
     I 107,80 €    101,80 €  
    II 102,80 €      96,80 €  
    III  97,80 €       91,80 €  

Einzelkarten kosten in den drei Preisklassen 29,70 €, 27,70 € und 25,70 €. Ermäßigungen entsprechend.  

Rückblick auf das Jahr 2018:


Ein vielfältiges Programm hat der Kulturring seinen Mitgliedern und Gästen im Jahr 2018 geboten und dabei sicherlich die unterschiedlichen Interessen angesprochen. Gleich neun Mal wanderte Nachtwächter Karl Küppers mit zahlreichen Interessenten durch die Stadt. Daneben organisierten wir drei Jazzkonzerte, eine Kindertheater-Aufführung, einen Kabarett-Abend, einen musikalisch-literarischen Abend und eine Fahrt zur Bundeskunsthalle in Bonn. Insgesamt ein abwechslungsreiches Programm, von dem Sie nachfolgend und in der Presseschau eine Auswahl finden.

















Wolfgang Wittmann (r.) und Robert Scholtes           Foto: Folkmar Pietsch

Familie und Verwandschaft. Viele Schriftsteller, Poeten und Filmemacher haben sich mit ihr befasst und Turbulenzen, Boshaftes oder Versöhnendes beschrieben – Familienbande. Unter diesem Titel stand denn auch die Darbietung des musikalisch-literarischen Duos Wolfgang Wittmann und Robert Scholtes, das sich auf Einladung des Kulturrings mit Texten unterschiedlichster Literaten dieser Thematik näherte. Einer Thematik, zu der sicherlich viele der Zuhörerinnen und Zuhörer in der Wegberger Mühle eigene Beiträge hätten liefern können.

Kulturring-Vorsitzender Willy Meersmann freute sich in seiner Begrüßung über die zahlreichen Besucher – die im Laufe des Abends aufmerksam und nicht selten mucksmäuschenstill den Texten und der begleitenden Musik lauschten. Wittmann beleuchtete die Rollen von Mütter, Väter und Geschwister, wie sie beispielsweise bei Tucholsky, Goethe, Büchner, Brecht oder den Brüdern Mann, Wilhelm Busch und Eugen Roth dargestellt werden. Er blickte in die griechische Mythologie (Zeus und Prometheus) ebenso wie in die Bibel (Gleichnis vom verlorenen Sohn), wobei er auch auf den Brudermord (Kain und Abel) einging. Praktisch als Gegenpol hob er aber auch die Blutsbrüderschaft hervor: bei Winnetou und Old Shatterhand.

In der „Familienbande“ durften freilich berühmt-berüchtigte Familien nicht fehlen – mit vielen Gemeinsamkeiten: Die Ewings in der Dallas-Serie und  der Denver Clan - und die heutige Trump-Familie. Insgesamt ein nachdenklicher und gleichsam amüsanter Abend in dem von Anneliese Baltes ansprechend dekorierten Mühlen-Ambiente. Mit starkem Applaus bedankten sich die Kulturring-Gäste – und bekamen noch eine Zugabe. S. Presseschau


















Fachkundige Erläuterungen gab es in der Kirchner-Ausstellung. Foto: Folkmar Pietsch

So kompliziert sein Leben – bis zum Suizid – war, so faszinierend war seine künstlerische Entwicklung: Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), dem die Bundeskunsthalle in Bonn eine Sonderausstellung widmet. Sie war das Ziel der vom Kulturring Wegberg alljährlich angebotenen Museumsfahrt. Und die Besucher, die an der vom Vorstandsmitglied Ulrike Kotlowski organisierten Fahrt teilnahmen, waren begeistert von den Arbeiten Kirchners, die sich vor allem durch satte Farben auszeichnen – aber auch durch eine ausgeprägte Fantasie des Künstlers.

Wie die Kulturring-Gäste nämlich erfuhren, ist Kirchner über Deutschland und die Schweiz nie hinausgekommen, doch beim Betrachten seiner Bilder entsteht der Eindruck, als sei er immer wieder in der Welt unterwegs gewesen. Viele seiner Bilder beinhalten eine gewisse Exotik, von der Kirchner offenbar geträumt hat. So lautet der Titel der Ausstellung in Bonn denn auch „Erträumte Reisen“. Darüber hinaus kommt aber auch Lebensrealität zum Ausdruck, z. B. in den zahlreichen Porträts, vor allem jedoch in den Landschaftsbildern, die er bei seinen Aufenthalten auf Fehmarn schuf. So bekamen die Besucher dank der ausgezeichneten Führung durch die Ausstellung einen tiefen Einblick in das Leben und die verschiedenen Schaffensperioden von Ernst Ludwig Kirchner, der Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“ war und nicht nur farbenprächtige Bilder schuf, sondern auch Skulpturen, Fotografien, textile Werke und Druckgrafiken, wie die in Bonn gezeigten 180 Arbeiten veranschaulichen.



Heiter und nachdenklich zugleich war der Satire-Abend, zu dem der Kulturring die beiden Schauspieler Jürgen Wegscheider und Markus Maria Winkler in die Wegberger Mühle eingeladen hatte. Unter dem Titel "LiteraTierisches" präsentierten die beiden Satiriker Werke großer Autoren wie Kurt Tucholsky, Joachim Ringelnatz oder Wilhelm Busch, die sich mit Tieren beschäftigten, aber oftmals die Menschen meinten. Es war ein Genuss, den beiden zuzuhören - allerdings hätten sie mehr Besucher verdient gehabt. S. Presseschau


















                                                                                            Foto: Folkmar Pietsch

Da gingen die kleinen Theaterfreunde begeistert mit: Als das bärtige Männlein das Spinnrad sausen ließ, um für die hübsche Müllerstochter aus Stroh Gold zu spinnen. Das Niederrheintheater Brüggen eroberte mit dem Grimmschen Märchen Rumpelstilzchen schnell die Herzen der kleinen und großen Besucher.
Eine abenteuerliche Geschichte, die die Schauspieler Verena Bill und Michael Koenen auf Einladung des Kulturrings in der Wegberger Mühle boten. S. Presseschau


Einen brillanten Jazz-Abend bescherte das Wachowiak-Quartett beim dritten und letzten Konzert in diesem Jahr, das der Kulturring vor ausverkauftem Saal in der Wegberger Mühle anbot. Dafür sorgten der virtuose Jazzpianist Adrian Wachowiak, der Tenorsaxophonist Max Schulze-Hennings, Stefan Rey am Bass und André Spajic am Schlagzeug. Die aufmerksamen Zuhörer applaudierten besonders bei den beeindruckenden Solobeiträgen der vier Jazzmusiker. S. Presseschau



Auch mit dem zweiten Jazzkonzert in diesem Jahr hatte der Kulturring einen guten Griff getan: In Kooperation mit dem Mönchengladbacher André Spajic gastierte das Ali Claudi Trio und begeisterte das Publikum in der Wegberger Mühle. Im Mittelpunkt stand der Düsseldorfer Ali Claudi, der zu den Pionieren der Jazzgitarre in Deutschland zählt. Er gilt als Vertreter des Swing und Blues und ist seit mehr als 40 Jahren ein Begriff in der Jazz-Szene. Bei seinem Konzert in Wegberg überzeugte er nicht nur durch brillantes, jazziges Solospiel, sondern auch als Sänger mit sehr viel Soul. Das Konzert war aber auch geprägt von einem eindrucksvollen Zusammenspiel mit dem virtuosen Pianisten Hans Günther Adam, der als gelernter Organist durch das Bedienen des Fußpedals den Bass ersetzte, sowie mit André Spajic am Schlagzeug, der durch mehrere Soli brillierte. So gab es für das Trio immer wieder frenetischen Applaus. S. Presseschau                                                        Foto: Folkmar Pietsch


An jedem 1. Sonntag im Monat für die Öffentlichkeit geöffnet.

Bei Kunst-Liebhabern ist es mittlerweile bekannt: Hinter den Mauern des ehemaligen Klosters am Rathausplatz herrscht emsiges künstlerisches Treiben. Unter dem Klosterdach haben zehn Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers eingerichtet.
Neu ist, dass die Ateliers ab sofort an jedem 1. Sonntag im Monat fürs Publikum geöffnet sind. Ein Besuch lohnt sich - und dazu laden ein:

Johannes Donner    www.johannes-donner.de

Beate Bündgen      www.beate-buendgen.de

Ursula Kempf

Ulrike Kotlowski

Eva-Stefanie Mosburger-Dalz   www.mosburger-dalz.de

Petra Plum  info@gruenraumplanung.com

Ingrid Pusch       www.ip-art.de

Brigitte Uhrmacher www.uhrmacher-art.de
 
Karin van Zoggel

Johann Wittmann