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Die anhaltende Pandemie hat dazu geführt, dass auch im zweiten Halbjahr 2020 zahlreiche Veranstaltungen in der Mühlenstadt abgesagt werden mussten, deshalb wurde auch kein Kultur- und Veranstaltungskalender von der Stadt herausgegeben.

Dennoch gelang es dem Kulturring, eine Neuauflage der im vergangenen Jahr so erfolgreichen Wegberger Literaturtage durchzuführen. Sie boten an drei Tagen im Forum ein ausgewogenes Programm, das bei den Besuchern - unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln - ein ausnahmslos positives Echo fand, wie im Rückblick nachzulesen ist. Im Ausblick wird auf das Jazzkonzert mit dem Marcus Schinkel Trio sowie auf die Nachtwächter-Führungen hingewiesen.

Unser Wunsch für Sie, liebe Mitglieder: Bleiben Sie gesund!



Ausgefallenes März-Konzert wird am 30. Oktober nachgeholt

Wie sagte unser Vorsitzender Willy Meersmann bei der Eröffnung der erfolgreichen zweiten Wegberger Literaturtage treffend: „Trotz Corona hat die Kultur in Wegberg ihren Platz gefunden.“ Das dürfte auch die Jazzfreunde freuen, denn nach umfangreichen Bemühungen unserer stellvertretenden Vorsitzenden Annemie Kammans-Feldberg kann das im März wegen Corona ausgefallene Konzert mit dem Marcus Schinkel Trio am Freitag, 30. Oktober, nachgeholt werden. Aufgrund der begrenzten Gästezahl in der Wegberger Mühle findet das Konzert in Absprache mit der Stadt im Forum statt. Dabei steht Ludwig van Beethoven im Mittelpunkt – immerhin feiert die Musikwelt in diesem Jahr seinen 250. Geburtstag. Deshalb heißt das Programm „Cross over Beethoben“. Das Marcus Schinkel Trio agiert dabei mit einem Spagat über Epochen zwischen Klassik und Moderne, zwischen inspirierender Vorlage und origineller zeitgemäßer Umsetzung.

Marcus Schinkel ist ein begnadeter Pianist, der im Dezember 2019 den deutschen Rock&Pop-Preis als bester Keyboarder (Platz 2) und bester Singer/Songwriter (1. Platz) gewonnen hat. Fachzeitschriften bescheinigen ihm „ein lyrisches Klavierspiel mit verzerrtem Synthesizersound so, als ob Keith Jarrett und Keith Emerson sich zum pianistischen Rendezvous getroffen hätten“. Beethoven dient als Ausgangspunkt für die Höhenflüge des Trios, das berühmte Motiv der 5. „Schicksalssymphonie“ wird bei „Going on the 5th“ filigran in eine 5-Ton-Figur eingearbeitet. Bei der „Wuth über den verlorenen Euro“ werden Leitakkorde harmonisch in die Jetztzeit katapultiert und mit spannenden Rhythmen garniert. So blitzen „jazzmäßig reharmonisierte Themenfragmente“ Beethovens mit viel Elan und Sachverstand auf", wie das Jazzpodium zur letzten CD von Schinkel in „9 Symphonies“ schrieb.

Gespielt hat Schinkel schon mit Berühmtheiten wie Grammy-Preisträger und Saxophonlegende Ernie Watts, Markus Stockhausen, Charlie Mariano, Eric Vloeimans, dem Gypsy-Gitarristenstar Joscho Stephan (einigen sicher noch von seinem Konzert beim Kulturring bekannt). Beim Konzert im Forum wird er begleitet vom Kontrabassisten Fritz Roppel und Mitorganisator André Spajic am Schlagzeug.

Alle bereits für das Konzert im März gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit. Zusätzliche Karten gibt es zum Preis von 13 Euro im Café Longo (ehemals Café Samocca), Wegberger Mühle, in der Buchhandlung Kirch, Hauptstraße, und im Reisebüro Scholz am Bahnhof sowie, wenn noch vorrätig, an der Abendkasse. Das Konzert findet ab 20 Uhr unter den derzeit geforderten Hygienebedingungen statt, wenn es bis dahin keine neuen gesetzlichen Regelungen gibt.



Der Kulturring hat mit Karl Küppers vereinbart, die beliebten Nachtwächterführungen - nach der durch die Corona bedingten Pause im ersten Halbjahr - im Herbst wieder durchzuführen. Die nächsten Termine sind: an den Sonntagen, 22. November und 13. Dezember. Die zweistündigen Wanderungen durch die Stadt mit vielen Informationen und Anekdötchen beginnen jeweils um 18 Uhr an der Wegberger Mühle. Die einzelnen Termine werden in der Presse noch veröffentlicht.


Rückblick


Die 2. Wegberger Literaturtage lockten viele Leseratten ins Forum

Von Folkmar Pietsch

Dass dem Buch auch in oder gerade wegen der Corona-Zeit ein besonderer Stellenwert eingeräumt wird, wurde an drei Tagen im Forum deutlich. Dorthin hatte der Kulturring in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Kirch die 2. Wegberger Literaturtage verlegt, weil – eben wegen Corona – in der Wegberger Mühle, dem bisherigen Domizil des Kulturrings die notwendigen Hygieneregeln nicht erfüllt werden konnten. Und so freute sich Vorsitzender Willy Meersmann bei der Eröffnung des literarischen Veranstaltungsreigens, „dass trotz Corona die Kultur in Wegberg ihren Platz gefunden hat“. Und die startete sogleich mit einer bekannten Radio- und Fernsehjournalistin: Christine Westermann las aus ihrem Buch „Manchmal ist es federleicht“.

Die Autorin fesselte ihr Publikum, als sie mal melancholisch und betroffen, mal zum Nachdenken anregend oder auch humorvoll verschiedene Stationen aus ihrem privaten und beruflichen Leben beschrieb, in denen sie Abschied nahm – mal freiwillig, mal gezwungenermaßen. Besonders still war's im Publikum, als sie vom Tod ihres über alles geliebten Vaters berichtete, der Jahre zuvor aus der DDR als gegen das SED-Regime protestierender „Staatsfeind“ in den Westen geflüchtet war und dem sie als Kind mit ihrer Mutter einige Jahre später gefolgt war. Die spätere Scheidung ihrer Eltern sei ein „ungewollter Abschied“ gewesen, und der Krebstod ihrer Freundin Anne aus Amsterdam „war ein Abschied vom Leben“, wie sie beim Rückblick auf das letzte gemeinsame Weihnachtsfest eindrucksvoll schilderte.

Gefühlvoll, aber auch mit einer gewissen Portion Humor beschrieb sie ihren Abschied aus Deutschland, um zehn Jahre in den USA zu leben und wieder zurück in die Heimat, den Abschied von der Aktuellen Stunde und besonders den nach 20 Jahren von „Zimmer frei“. Sie schilderte auch Vorsätze, von denen sie sich verabschiedete, sorgte mit der Darstellung ihrer Unbeholfenheit bei technischen Neuerungen für herzhaftes Lachen ebenso, als sie sagte, dass sie heute gerne „die Kleidergröße von früher hätte“. Immerhin habe sie sich davon ja verabschieden müssen. Das Publikum war sehr angetan von dieser mal nachdenklich stimmenden, mal spritzigen und in einer sehr verständlichen Sprache dargebotenen Lesung, die der treffende Auftakt der Literaturtage war. Die Zuhörer dankten mit anhaltemdem Applaus und Kulturring-Vorsitzender Willy Meersmann mit einem üppigen Blumenstrauß.
























Christine Westermann bekam als Dank für ihre beeindruckende Lesung vom Kulturring-Vorsitzenden Willy Meersmann einen üppigen Blumenstrauß. Foto: WM

Natürlich wurde bei den Literaturtagen auch an die kleinen Leseratten gedacht. Für sie brachte das Niederrhein-Theater aus Brüggen die spannende Geschichte vom Räuber Hotzenplotz und der Großmutter von Otfried Preußler auf die Bühne. Eine wunderbare Verwandlungskomödie, in der Räuber Hotzenplotz mal als der aus dem Spritzenhaus entwichene Bösewicht erscheint, mal als Oberwachtmeister Dimpfelmoser, dem er auch noch die Uniform geklaut hatte. Ihren Spaß hatten die Kleinen vor allem beim Gewusel auf der Bühne und den ständigen Verkleidungen – nicht nur vom Hotzenplotz. Da wurde der Seppel zur entführten Großmutter, der Kasperl zur „staatlich geprüften Wahrsagerin“. Und immer wieder gab's Bratwurst mit Sauerkraut, aber auch mal Pilzsuppe mit Knallpilzen – da waren die Jungs und Mädels schier aus dem Häuschen.
























Räuber Hotzenplotz hatte dem Oberwachtmeister Dimpfelmoser Uniform und Pistole geklaut und bedrohte Kasperle und Seppel.                       Foto: Folkmar Pietsch

Richtig spannend wurde es einige Stunden später – beim „Literarischen Quartett“. Dafür hatte Moderatorin Inge Koch-Wittmann „vier großartige Krimis im Gepäck“, wie sie sagte und fragte sogleich: „Was ist ein schlechter Krimi?“ Bei der Antwort waren sich die Mitstreitenden Helmi Kaiser, Maj Kuchenbecker und Ralf Wolters einig: „Wenn zu wenig Spannung herrscht“. Bei der Diskussion über die von ihnen gelesenen und vorgestellten Krimis „Mexikoring“ von Simone Buchholz, „Die Alte“ von Hannelore Cayre, „Fliege fort, fliege fort“ von Paulus Hochgatterer und „Feinde“ von Susanne Saygin driftete die Einigkeit jedoch auseinander. Während die einen in einem der Werke eine reine „Milieustudie“ mit wenig Spannung sahen, sprachen andere beim selben Buch von „spannend geschrieben“. Wieder in einem anderen Buch betraf der Disput „überladene Probleme und zu viele Namen“, und es fielen Bemerkungen wie „schwere Kost“ bzw. „verlangt dem Leser einiges ab“, die wichtigste Person „ist unsympatisch und ohne jede Moral“ oder schlicht „amüsant zu lesen“. Die engagiert geführte Diskussion offenbarte dem Publikum: Jedes Buch hat auf den Leser und die Leserin eine andere, ja oft gegensätzliche Wirkung. Gar nicht gegensätzlich war dagegen die Wirkung des musikalischen Rahmens: Wolfgang Wittman (Gitarre, Gesang) und Sarah Buschfeld (Gesang) erhielten viel Beifall für ihre passenden Songs „Bon soir Herr Kommissar“, „Kriminaltango“ und „Ohne Krimi geht die Mimmi nie ins Bett“.













Das literarische Quartett (von rechts) Inge Koch-Wittmann, Helmi Kaiser, Ralf Wolters, May Kuchenbecker, Sängerin Sarah Buschfeld, Gitarrist Wolfgang Wittmann.
                                                                                            Foto: Folkmar Pietsch
 

Für die Besucher der Literaturtage war auch informativ, dass Nachwuchsautoren aus Wegberg und Umgebung die Gelegenheit gegeben wurde, ihre Bücher vorzustellen. Unter der Moderation von Peter C. Schmidt lasen Astrid Zahn aus Erkelenz Passagen aus ihrem historischen Liebesroman „Die Magd von Schwalenbricht“, Stephan Michels aus Wegberg aus seinem Krimi „Harper – Jäger und Gejagter“, Margarete Obdenbusch aus Wegberg aus dem historischen Roman „Tauerngold“, Andrej Sorich aus eilenkirchen aus seinem Thriller „Bratwa“ und Günter Arnolds aus seinen italienischen Erlebnissen „Immer schön al Dente“. Für manche Besucher und Besucherinnen waren die Vorstellungen sicherlich eine Lektüre-Anregung.


















Fünf Autoren aus Wegberg und Umgebung stellten ihre Bücher vor (von rechts): Astrid Zahn, Stephan Michels, Margarete Obdenbusch, Andrej Sorich, Günter Arnolds.
                                                                                              Foto: Folkmar Pietsch

Ach ja, Corona war es im Übrigen „zu verdanken“, dass die zweiten Wegberger Literaturtage einen besonderen Abschluss fanden: Die „SiebenSchreiber“, eine Schreibwerkstatt im Aktionskreis Wegberger Mühle (AWM), begingen ihr „Zehnjähriges“. Eigentlich sollte das im Mai gefeiert werden, doch die Pandemie machte einen Strick durch die Rechnung, so dass die Autorengruppe den Ausklang der Literaturtage mit der Jubiläumslesung bereicherte. „Wer hätte das vor zehn Jahren gedacht“, meinte Günter Arnolds, die treibende Kraft bei der Gründung vor einem Jahrzehnt. Ihr Publikum war hellauf begeistert: Annemarie Lennartz erzählte vom Heuschnupfen-geplagten Gärtner Heinrich, dessen Miarbeiter ihn hängen ließ und in der Scheune schlief; der wütende Gärtner erschlug ihn und kam ins Gefängnis – und „hatte keine Heuschnupfen-Probleme mehr“. Günter Arnolds beschrieb eine Nachtwanderung von Grete und Laura im fahlen Mondlicht mit den Geräuschen und Schatten des Waldes – bis hin zu einer geheimnisvollen Gestalt, einem Keiler. Inga Lücke widmete ihr Gedicht „Lied des Dankes“ einer Amsel, die sie ins Herz geschlossen hatte. Anneliese Baatz beschrieb in wunderbarer Weise Ambiente, Gäste, Personal und Zeremoniell in einer friesischen Teestube. Cora Imbusch schilderte die „kleine graue Maus“ Jana, die eine Reise in die Berge gewonnen hatte und in ihrer abgelegenen Lodge Opfer eines Rauchmelders wurde. Renate Müller beschrieb das Problem mit ihrem geliebten Giorgio, der ohne Kämme nicht leben konnte – was ihm schließlich den Tod bescherte. Peter C. Schmidt ließ seinen Willy Anteil an der Hausarbeit seiner Marlies nehmen, in dem er alles von der Gardine bis zur Bettwäsche, von der Unterwäsche seiner Frau bis zur Tischdecke gemeinsam in die Waschmaschine stopfte – zum Leidwesen seiner Marlies.






















Die SiebenSchreiber setzten mit ihrer Jubiläumslesung den passenden Schlusspunkt unter die Literaturtage (von rechts): Annemarie Lennartz, Peter C. Schmidt, Inga Lücke, Renate Müller, Cora Imbusch, Anneliese Baatz, Günter Arnolds.
                                                                                               Foto: Folkmar Pietsch
 

Und alle zusammen sprachen – bevor das neue Buch „Federlesen“ vorgestellt wurde – versteckt hinter dem Bühnenvorhang in dem von Renate Müller geschriebenen Beitrag „Restspeicherzeit“ in verschiedenen Rollen Meldungen auf den Anrufbeantworter einer Heiderose, die offenbar als betrogene Ehefrau, als Mutter, Freundin, Nachbarin usw. den AB nicht abhört. Und nachdem sich die Wohnmobilfirma Ritter auf dem AB gemeldet hat, erfährt das Publikum, dass Heiderose bereits alle Konten aufgelöst, sich ein Wohnmobil gekauft und in ein neues Leben aufgebrochen ist. Der AB löscht alle Eintragungen ihres bisherigen Lebens und verkündet: „Restspeicherzeit“ - ein neues Leben. Eine „Performance“, die von den Besuchern und Besucherinnen im Forum begeistert aufgenommen und vom Kulturring-Vorsitzender Willy Meersmann als beeindruckende Finnisage der zweiten Wegberger Literaturtage bezeichnet wurde.




























Musikalisch-literarischer Abend mit Wolfgang Wittmann (r.) und Robert Scholtes beim Kulturring in der Wegberger Mühle                                 Foto: Folkmar Pietsch

„Die Gedanken sind frei . . .“ stimmte Wolfgang Wittmann an – und die rund 50 Zuhörer in der Wegberger Mühle sangen begeistert mit. Der Text dieses Volksliedes geht zwar nicht auf Theodor Fontane zurück, denn er stammt aus dem 18. Jahrhundert, aber passt bestens zum Leben und Wirken von Fontane. der im Mittelpunkt des musikalisch-literarischen Abends vom Kulturring stand. Der Apotheker, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1819-1898) war nämlich ein Freigeist, ja über viele Jahre ein oftmals aneckender Revolutionär, wie der Literatur-Experte Wolfgang Wittmann (Rezitation, Gitarre), der von Robert Scholtes am Klavier begleitet wurde, eindrucksvoll schilderte.

In seinen Ausführungen, nicht selten ein Schmunzeln und immer wieder Applaus seiner Zuhörer entlockend, verstand es Wittmann, fernab von üblichen Vita-Beschreibungen Details zu schildern, die im Publikum Überraschung, Verwunderung oder auch Verständnis für das aufregende Leben und Arbeiten des Schriftstellers in jener Zeit hervorriefen. Eben „ein weites Feld“, wie das Duo Wittmann-Scholtes den Abend überschrieben hatten. „Ein weites Feld“ ist denn auch ein Teil eines der vielen Zitate, die Fontane in seinen Novellen, Gedichten und Briefen der Nachwelt hinterlassen hat und entstammt dem Roman „Effi Briest“, der mit „Der Stechlin“ wohl zu den bekanntesten Werken von Theodor Fontane zählt. Der Kulturring hatte mit Wolfgang Wittmann und Robert Scholtes wieder einen guten Griff getan, denn sie sorgten für einen informativen und genussvollen musikalisch-literarischen Abend.












 RangAbopreis     regulär     ermäßigt      
     I 107,80 €    101,80 €  
    II 102,80 €      96,80 €  
    III  97,80 €       91,80 €  

                                                                         


An jedem 1. Sonntag im Monat für die Öffentlichkeit geöffnet.

Bei Kunst-Liebhabern ist es mittlerweile bekannt: Hinter den Mauern des ehemaligen Klosters am Rathausplatz herrscht emsiges künstlerisches Treiben. Unter dem Klosterdach haben zehn Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers eingerichtet.
Neu ist, dass die Ateliers ab sofort an jedem 1. Sonntag im Monat fürs Publikum geöffnet sind. Ein Besuch lohnt sich - und dazu laden ein:

Johannes Donner    www.johannes-donner.de

Beate Bündgen      www.beate-buendgen.de

Ursula Kempf

Ulrike Kotlowski

Eva-Stefanie Mosburger-Dalz   www.mosburger-dalz.de

Petra Plum  info@gruenraumplanung.com

Ingrid Pusch       www.ip-art.de

Brigitte Uhrmacher www.uhrmacher-art.de
 
Karin van Zoggel

Johann Wittmann