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Programm 2018, 1. Halbjahr.pdf
            

Ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen gibt es in Wegberg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018. Das ist dem neuen Kultur- und Veranstaltungskalender (siehe oben) zu entnehmen, den das Stadtmarketing zusammen mit dem Kulturring jetzt herausgegeben hat: ein übersichtlicher Flyer, den Ulrich Lambertz und Manfred Vits vom Stadtmarketing sowie Folkmar Pietsch vom Kulturring zusammengestellt und unser Kassierer und Grafik-Designer Franz Richter ansprechend gestaltet hat. Er listet die Veranstaltungen von Januar bis Juni 2018 in den unterschiedlichsten Bereichen auf: von Theater und Kabarett, Ausstellungen, Konzerten und Führungen bis zu Karnevalsveranstaltungen, Schützenfesten und Oldtimertreffen, Lesungen, Vorträgen, Mundartabende und sportlichen Ereignissen. Aber noch vieles mehr beinhaltet der neue Kultur- und Veranstaltungskalender, z. B. Informationen zu den Museen und zu den Internet-Adressen zahlreicher Vereine. Ein Blick hinein lohnt sich - in dem Kalender ist für jeden Geschmack etwas zu finden.

Der farbige Flyer liegt in Banken, im Rathaus-Bürgerservice, in der Burg, im Samocca-Infopunkt der Wegberger Mühle sowie in zahlreichen Geschäften in Wegberg aus.  Der Kalender soll auch in Zukunft jeweils für ein Halbjahr erscheinen. Deshalb die Bitte an Vereine und Organisationen, ihre Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2018 bis zum 15. Mai 2018 mitzuteilen:
an Ulrike Derichs im Rathaus,
Telefon 02434-83512, Fax 02434-83888, e-mail: ulrike.derichs@stadt.wegberg.de  


Ausblick:


Die nächste Nachtwächter-Führung, die vom Kulturring und dem Historischen Verein angeboten wird, findet am Sonntag, 24. Juni, statt. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Wegberger Mühle neben dem Rathaus. Von dort aus wird Nachtwächter Karl Küppers im passenden Outfit und mit Hellebarde und Laterne durch Wegberg wandern, den Teilnehmern interessante Gebäude und Bereiche der Stadt vorstellen und die historischen Zusammenhänge erläutern. Die Führung kostet drei Euro, Kinder bis 14 Jahre kostenfrei. Anmeldung erwünscht bei Ulrike Derichs im Rathaus, Telefon 02434/83512 oder per Mail an ulrike.derichs@stadt.wegberg.de


Nach "Arthur&Claire", dem mit starkem Beifall belohnten letzten Stück der Theatersaison 2017/2018, steht schon das Programm der nächsten Spielzeit fest. Auftakt ist am Montag, 1. Oktober, mit der Komödie "Willkommen bei den Hartmanns" nach dem Film von Simon Verhoeven mit Antje Lewald, Steffen Gräbner, Peter Clös u.a. Am Mittwoch, 14. November, folgt das Schauspiel von Arthur Miller "Hexenjagd" mit Wolfgang Seidenberg, Carsten Klemm u. a. Die Komödie "Kunst" von Yasmina Reza mit Leonard Lansink, Luc Feit und Heinrich Schafmeister wird am Mittwoch, 16. Januar 2019, aufgeführt. Und am Montag, 11. Februar 2019, folgt die Komödie "Eine Stunde Ruhe"  von Florian Zeller mit Saskia Valencia, Timothy Peach, Nicola Tiggeler u. a. Die Aufführungen finden jeweils um 20 Uhr im Forum an der Burg statt.
Die bestehenden Theater-Abos können bis spätestens 20. April im Fachbereich Bildung und Soziales im Rathaus erneuert werden. Hier können auch neue Abos gebucht oder Einzelkarten erworben werden.  

In der vergangenen Saison waren die Preise für die Aufführungen wie folgt:

 RangAbopreis     regulär     ermäßigt      Einzelkarten   regulär     ermäßigt      
     I         89,00 €      83,00 €               25,00€                   23,00 €
    II         84,00 €    78,00 €              23,00 €    21,00 €
    III         79,00 €            73,00 €              21,00 €     19,00 €. 

Doch diese Preisen dürften in der neuen Theater-Saison nicht mehr gelten. Die CDU hat nämlich drastische Erhöhungen vorgeschlagen und wurde dabei von Freien Wählern, AFW und FDP unterstützt. Wie die Rheinische Post berichtete, sieht dieser Vorschlag folgende Erhöhungen vor: Rang I von 89,00 € auf 107,80 €, Rang II von 84,00 € auf 102,80 € und von 79,00 € auf 97,80 €. Auch die ermäßigten Preise steigen demnach jeweils um rund 19 €. Die Einzelkarten würden um 4,70 € teurer und künftig in den drei Preisklassen 29,70 €, 27,70 € und 25,70 € kosten.  Mit 15 Stimmen gegen acht Stimmen von SPD, Linken und Grünen empfahl der Ausschuss dem Rat, die Abonnementspreise in dieser Form zu erhöhen. Übrigens: Die letzte Erhöhung 2015 lag bereits bei rund 20 € pro Abo, und die Verwaltung hatte diesmal eine moderate Erhöhung um 2 € pro Abo und 0,50 € pro Einzelkarte vorgeschlagen - orientiert an den allgemeinen Preissteigerungen.

Rückblick:



Auch mit dem zweiten Jazzkonzert in diesem Jahr hatte der Kulturring einen guten Griff getan: In Kooperation mit dem Mönchengladbacher André Spajic gastierte das Ali Claudi Trio und begeisterte das Publikum in der Wegberger Mühle. Im Mittelpunkt stand der Düsseldorfer Ali Claudi, der zu den Pionieren der Jazzgitarre in Deutschland zählt. Er gilt als Vertreter des Swing und Blues und ist seit mehr als 40 Jahren ein Begriff in der Jazz-Szene. Bei seinem Konzert in Wegberg überzeugte er nicht nur durch brillantes, jazziges Solospiel, sondern auch als Sänger mit sehr viel Soul. Das Konzert war aber auch geprägt von einem eindrucksvollen Zusammenspiel mit dem virtuosen Pianisten Hans Günther Adam, der als gelernter Organist durch das Bedienen des Fußpedals den Bass ersetzte, sowie mit André Spajic am Schlagzeug, der durch mehrere Soli brillierte. So gab es für das Trio immer wieder frenetischen Applaus. S. Presseschau                                                        Foto: Folkmar Pietsch
















Ein voller Erfolg wurde sogleich das erste Jazzkonzert im Jahr 2018. Dem Kulturring war es in Kooperation mit dem Mönchengladbacher André Spajic gelungen, eine exzellente Jazzsängerin zu engagieren: Inga Lühning, die in den Niederlanden und USA Gesang studierte und danach mit verschiedenen Formationen unzählige Konzerte gegeben und zahlreiche CD aufgenommen hat. Mit ihrer eindrucksvollen Stimme und den lockeren Darbietungen begeisterte sie das Publikum in der ausverkauften Wegberger Mühle. Viel Applaus gab es auch für ihre musikalische Begleitung: Drummer André Spajic, Michael Kehraus am Kontrabass und Marcus Schinkel am Piano, der auch schon mal die Melodica spielte. S. auch Presseschau                                                                       Foto: Folkmar Pietsch


Da hatte der Kulturring den rechten Griff getan: Als er eine von Ulrike Kotlowski organisierte Fahrt zu der erst kürzlich eröffneten Sonderausstellung über Edouard Manet (1832-1883) im Wuppertaler Von der Heydt-Museum anbot. Die 40 Mitreisenden waren begeistert von den Meisterwerken, die von zahlreichen international berühmten Museen dem Wuppertaler Haus als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurden.

So bekamen die Besucher dank der ausgezeichneten Führung durch die Ausstellung einen tiefen Einblick in das Leben und die verschiedenen Schaffensperioden des französischen Impressionisten, der in der Pariser Künstlerszene Zeit seines Lebens als Außenseiter galt. Ob seine vielfältigen Porträts, die Stillleben, Impressionen am Strand, auf dem Meer, der Rennbahn oder in der Natur – sie alle faszinieren den Betrachter. Und schockieren zum Teil auch: beispielsweise das Bild von der Explosion, durch die Soldaten durch die Luft fliegen, oder von dem Selbstmörder.

Gerade diese Bilder der 450 Werke, die er geschaffen hat – 45 sind in Wuppertal zu sehen – verdeutlichen, dass Manet auch ein politischer Mensch in jener Zeit unter Napoleon III. war. Im Gegensatz zu den meisten seiner künstlerischen Zeitgenossen hat er immer wieder das bürgerliche Leben in Szene gesetzt. Das beeindruckte die Gäste vom Wegberger Kulturring besonders.


Amüsanter Abend mit dem Duo Wittmann-Scholtes

„Hat das Publikum einmal Platz genommen, erwartet es ein opulentes Menü mit musikalischen Zwischengängen, frisch zubereitet in der Küche der Dichter und Denker. Und wenn man will, gibt es auch noch einen Nachschlag . . .“ Mit diesen Worten machte Wolfgang Wittmann das Publikum in der Wegberger Mühle auf einen genussvollen Abend neugierig. Und die Zuhörer waren überrascht, als ihnen Wolfgang Wittmann als Rezitator oder mit Gesang, Gitarren- und Mundharmonika-Spiel sowie Robert Scholtes am Klavier das enge Verhältnis zwischen vielen berühmten Literaten und leckerem Essen näher brachten.

Ob Goethe, Morgenstern Balzac oder Wilhelm Busch, um nur einige zu nennen – sie alle waren in der Wegberger Mühle irgendwie präsent: am festlich gedeckten Tisch, in der verruchten Cocktail-Bar, beim Disput über Tischsitten mit Messer, Gabel und Löffel oder beim klammheimlichen Blick in die Küche einer sizilianischen Trattoria. Und über all dem stand das Zitat von Carl Zuckmayer „Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht“. Das war passend, wenn auch Heinrich Hoffmanns „Suppenkaspar“ das „gut Gesicht“ etwas eintrübte und zum Schluss der Abwasch notwendig war. Insgesamt ein amüsanter Abend, wie der Applaus deutlich machte.



Nachdem sich Hänsel und Gretel, alias Michael Koenen und Verena Bill vom Niederrheintheater Brüggen den Kleinen und Ihren Eltern und Großeltern vorgestellt hatten, sorgten sie auf Einladung des Kulturrings in der Wegberger Mühle für eine eindrucksvolle Aufführung des Grimmschen Märchenstücks. Die Jungs und Mädels waren so fasziniert, dass sie immer wieder durch Zurufe den Geschwistern Hänsel und Gretel Tipps bei deren Gang durch den Wald und der Begegnung mit der Hexe gaben. Anhaltender Applaus war der verdiente Lohn für die knapp einstündige Aufführung.                                                                     Foto: Folkmar Pietsch



An jedem 1. Sonntag im Monat für die Öffentlichkeit geöffnet.

Bei Kunst-Liebhabern ist es mittlerweile bekannt: Hinter den Mauern des ehemaligen Klosters am Rathausplatz herrscht emsiges künstlerisches Treiben. Unter dem Klosterdach haben zehn Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers eingerichtet.
Neu ist, dass die Ateliers ab sofort an jedem 1. Sonntag im Monat fürs Publikum geöffnet sind. Ein Besuch lohnt sich - und dazu laden ein:

Johannes Donner    www.johannes-donner.de

Beate Bündgen      www.beate-buendgen.de

Ursula Kempf

Ulrike Kotlowski

Eva-Stefanie Mosburger-Dalz   www.mosburger-dalz.de

Petra Plum  info@gruenraumplanung.com

Ingrid Pusch       www.ip-art.de

Brigitte Uhrmacher www.uhrmacher-art.de
 
Karin van Zoggel

Johann Wittmann